![]() |
|||
|
news
PREMIERE
FILM
info
cast+crew
media
presse
gästebuch
|
|||
|
Stadtanzeiger Dienstag, 25. November 2008 Mit wenig Geld, aber viel Elan Nach einem Jahr Vorbereitung hat Fabian Lüscher die Dreharbeiten für seinen Low-Budget- Film «Swarm Intelligence» gestartet. Ob Regie oder Kostümbildung - der 21-Jährige übernimmt viele Funktionen selbst. Winterthur: Ein gerade mal zwölf Quadratmeter grosser Raum bildet die Hauptkulisse: Ein Keller, in dem sich die drei Hauptdarsteller, Widerstandskämpfer, verschanzen. Draussen tobt ein Bürgerkrieg. Diese Extremsituation treibt sie zu wirren Gesprächen bis hin zu Überreaktionen auf Belanglosigkeiten. Sie kommen an ihre Grenzen. «Die ‚Guten’ und die ‚Bösen’ sind dabei nicht einzuordnen», erklärt Fabian Lüscher, Initiant des Kurzfilms «Swarm Intelligence», und führt aus: «Die Story kreidet das einfache Schwarz-Weiss-Denken an.» Dabei sei die Geschichte, die in einer «nicht genauer definierten Zukunft» spielt, bewusst einfach gehalten. «Sie soll zum Denken anregen.» Das sei zwar eine viel gesagte Floskel. «Aber ich meine es so. Der Film soll aufwühlen.» Fabian Lüscher, gelernter Hochbauzeichner, hat in seiner Freizeit bereits einige Kreativprojekte umgesetzt: Sie reichen von Malerei über Studiofotografie bis hin zu diversen medienübergreifenden Techniken. Diese einzelnen Puzzleteile wollte der Winterthurer nun in einem grossen Werk zusammenfügen. So stammt von ihm das Drehbuch für «Swarm Intelligence», die gesamte künstlerische Leitung hat er übernommen, das Casting, die Herstellung der Kostüme, die Filmhomepage, der Schnitt, die Regie, die Belichtung – und schliesslich die gesamte Finanzierung. Das Budget beläuft sich auf rund 8000 Franken – Erspartes, das der 21-Jährige einsetzt. «Das ist es mir wert», sagt er. «Und wenn ich danach einen Monat lang Hörnliessen muss.» Zu Abstrichen bereit sind auch seine rund 30 Mitarbeitenden, denn für Löhne reicht das Budget nicht. Selbst die drei Hauptdarsteller Elisabeth Bussinger, Jennifer Mulinde Schmid und Nicolas Fatzer – ausgebildete Schauspieler, die heute teilweise in Deutschland tätig sind – arbeiten ehrenamtlich. «Ohne diese Menschen, die mir unter die Arme greifen, ginge es nicht», sagt Fabian Lüscher. Nach einem Jahr Vorbereitung haben die Dreharbeiten für den Low-Budget- Streifen nun begonnen. Bereits wurde eine Szene in einer Halle gefilmt, jetzt stehen die Aufnahmen im Keller an. Der Zeitplan ist dicht gedrängt. Der kleine Lagerraum beim Deutweg steht für einen Monat zur Verfügung, die Schauspieler konnten sich eine Woche Zeit nehmen. Sobald alles im Kasten ist, will sich Fabian Lüscher eine Auszeit gönnen. Danach geht es an die Nachbearbeitung. Abgeschlossen ist der rund 20- minütige Film im Sommer/Herbst 09. Er wird auf DVD erhätlich sein, zudem will ihn Fabian Lüscher bei Filmfestivals einreichen. -Katja Fischer |
|||
fl 2010
|
|||
|
ein film von fabian lüscher mit elisabeth bussinger nicolas fatzer und jennifer mulinde schmid aufnahmeleitung julian telser kamera martin schäppi ton christian schäppi und sascha weder sounddesign björn bless ![]() www.swarmintelligence.ch |
|||